Funktionsprinzip von Hoch- und Niedertemperatur-Trocknungsgeräten:
(1) Kompressionsprozess: Kältemittelgas mit niedriger Temperatur und niedrigem Druck wird vom Kompressor in Gas mit hoher Temperatur und hohem Druck komprimiert. Zu diesem Zeitpunkt wird die vom Kompressor geleistete Arbeit in die innere Energie des Kältemittelgases umgewandelt, wodurch dessen Temperatur und Druck ansteigen. In der Thermodynamik spricht man von einem adiabatischen Prozess.
(2) Kondensationsprozess: Das Kältemittelgas mit hoher Temperatur und hohem Druck aus dem Kompressor strömt durch den Kondensator, gibt mithilfe von Wind oder Wasser kontinuierlich Wärme an die Außenwelt ab und kondensiert zu einer Kältemittelflüssigkeit mit mittlerer Temperatur und hohem Druck. Bei der Verflüssigung sinkt die Temperatur des Kältemittels, der Druck bleibt jedoch unverändert, was in der Thermodynamik als isobarer Prozess bezeichnet wird.
(3) Drosselungsprozess: Die aus dem Kondensator austretende Kältemittelflüssigkeit mit mittlerer Temperatur und hohem Druck wird nach Drosselung durch die Drosselvorrichtung zu Kältemittelflüssigkeit mit niedriger Temperatur und niedrigem Druck. In der Thermodynamik spricht man von einem isenthalpen Prozess.
(4) Verdampfungsprozess: Die aus der Drosselvorrichtung austretende Kältemittelflüssigkeit mit niedriger Temperatur und niedrigem Druck strömt durch den Verdampfer, nimmt mit Wind oder Wasser kontinuierlich Wärme in den Raum auf und verdampft zu Kältemittelgas mit niedriger Temperatur und niedrigem Druck. Die absorbierte Wärme wird zur latenten Wärme des Kältemittels. Obwohl die Temperatur nicht stark ansteigt, nimmt die innere Energie stark zu. Da sich der Druck kaum ändert, spricht man in der Thermodynamik von einem isobaren Prozess.
Trocknungsgeräte für hohe und niedrige Temperaturen


